Im Jahr 2010 startete Rosie Alyea einen Back-Blog und teilte bunte Rezepte mit einer Community aus leidenschaftlichen Bäcker:innen. Heute ist Sweetapolita mit über 316.000 Instagram-Follower:innen (stetig wachsend) bekannt für festliche Streusel und luxuriöse Kuchenmischungen in Boxen.
Nachdem Rosie fünf Jahre lang Back-Inhalte für ihren Blog erstellt und The Sweetapolita Bakebook veröffentlicht hatte, entdeckte sie ihre besondere Leidenschaft für Streusel. Sie brachte ihre erste Kollektion von Sprinkle Medleys auf Etsy heraus und baute ihren Produktkatalog von dort aus Schritt für Schritt weiter aus.
Rosie verwandelte ihre Leidenschaft für Kuchen und ihren unternehmerischen Antrieb in ein ganzes Unternehmen. Und sie ist bei weitem nicht die Einzige. Menschen auf der ganzen Welt haben die richtigen Zutaten gefunden, um mit einem Food-Blog Geld zu verdienen.
Von Affiliate-Links über Kochbücher und Essenspläne bis hin zu gestreamten Kochkursen: Hier erfährst du, welche Wege es gibt, um mit einem Food-Blog Geld zu verdienen und gleichzeitig deine Zielgruppe aufzubauen.
Wie viel Geld kannst du mit einem Food-Blog verdienen?
Das Einkommen von Food-Blogger:innen variiert je nach Zielgruppengröße, Partnerschaften und der Anzahl der genutzten Einnahmequellen. Laut aktuellen Daten liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen für amerikanische Food-Blogger:innen zwischen 62.000 und 125.500 $.
Aber das ist nur ein Durchschnitt. Eine der erfolgreichsten Food-Blogger:innen, Tiffy Cooks, teilte in einem englischsprachigen Post mit, dass sie zwischen 45.000 und 55.000 $ pro Monat vor Ausgaben verdient. Wenn du gerade erst anfängst, wirst du solche Zahlen noch nicht sofort erreichen. Genau deshalb lohnt es sich, zu lernen, wie du mit einem Food-Blog Geld verdienst.
12 bewährte Wege, einen Food-Blog zu monetarisieren
- Verdiene Geld mit Display-Anzeigen
- Starte mit Affiliate-Links
- Nutze E-Mail-Marketing
- Schreibe gesponserte Posts
- Gehe Markendeals ein
- Verkaufe ein E-Book oder einen Essensplan
- Verkaufe ein physisches Kochbuch online
- Biete Mitgliedschaften an
- Erstelle Kurse
- Streame Live-Kochkurse
- Verkaufe Produkte online
- Verkaufe verpackte Waren
1. Verdiene Geld mit Display-Anzeigen
Viele Food-Blogger:innen erzielen ihre größte Einnahmequelle durch Display-Anzeigen auf ihrem Blog. Die Blogger:in hinter Tiffy Cooks berichtet, dass 40 % ihrer Blog-Einnahmen aus Display-Anzeigen stammen. Das Beste daran: Sie erfordern wenig Aufwand und können hohe Erträge bringen.
Sowohl Anfänger:innen als auch Food-Blogging-Profis wie Half-Baked Harvest nutzen Display-Anzeigen, weil sie so lukrativ sein können. Der Nachteil ist jedoch, dass sie das Leseerlebnis stören und du normalerweise keine Kontrolle darüber hast, welche Art von Anzeigen deine Leser:innen sehen.
Google AdSense ist vielleicht der bekannteste Anzeigenanbieter und ein vertrauenswürdiges Netzwerk für Millionen von Blogger:innen. Wenn du neugierig bist, wie viel Geld du mit Google AdSense verdienen kannst, kannst du einige Details über deinen Blog eingeben, um eine Umsatzschätzung für das Jahr zu erhalten.
Um das meiste aus Display-Anzeigen herauszuholen, musst du Traffic auf deine Website lenken. Hier sind einige Wege, das von Anfang an zu tun:
Erstelle ein Profil für deinen Food-Blog auf Pinterest
Pinterest ist zur Heimat großartiger Rezepte geworden, und das aus gutem Grund. Die visuelle Oberfläche und die Speicherfunktion ermöglichen es Nutzer:innen, virtuelle Kochbücher zu erstellen, die sie von überall aus aufrufen können. Beliebte Food-Blogs wie Sally's Baking Recipes und Half-Baked Harvest haben jeweils mehr als eine Million Follower:innen auf Pinterest und über 10 Millionen monatliche Aufrufe. Da Leser:innen zum vollständigen Rezept auf deinen Blog durchklicken müssen, ist Pinterest ein großartiger Weg, Traffic zu generieren. Instagram und TikTok sind ebenfalls wertvolle Ergänzungen für deine Social-Media-Strategie.
Verfeinere deine Fotografie-Fähigkeiten
Großartige Fotos begeistern Menschen für deine Rezepte, weil sie jedes Gericht genauso nachkochen möchten, wie du es in Szene gesetzt hast. Food-Blogs stehen und fallen mit guter Food-Fotografie, und starke Bilder helfen dir, auf visuellen Plattformen wie Pinterest Aufmerksamkeit zu gewinnen. Nimm dir am Anfang deiner Food-Blogging-Reise etwas Zeit, um die Grundlagen großartiger Food-Fotografie zu lernen.
Optimiere deine Website für SEO
Das klingt kompliziert, muss es aber nicht sein! Unser Einsteiger-Leitfaden zur E-Commerce-SEO steckt voller hilfreicher Tipps, mit denen du deinen Food-Blog für verschiedene Suchbegriffe ganz oben in den Google-Suchergebnissen platzierst.
Entwickle einzigartige Rezepte
Wenn du Rezepte hast, die Hobbyköch:innen nirgendwo anders finden können, müssen sie deinen Blog besuchen, um sie zu bekommen. Hast du Favoriten, die du über die Jahre verfeinert hast, oder Familienspezialitäten, die du gerne teilen möchtest?
✨Mehr erfahren: Bewährte Strategien, um Traffic auf deine Website zu lenken
2. Starte mit Affiliate-Links
Affiliate-Links sind ein weiterer Weg, um mit geringem Aufwand Einkommen aus deinem Food-Blog zu erzielen. So funktionieren Affiliate-Programme: Du verlinkst ein Produkt in einem deiner Blog-Posts. Es könnte etwas sein, das du oft verwendest und für ein bestimmtes Rezept empfiehlst, etwa Mixer, eine Silikon-Backmatte oder eine Küchenmaschine. Jedes Mal, wenn Leser:innen auf diesen Link klicken, trackt der Shop den Klick. Wenn jemand über deinen Link einen Kauf tätigt, verzeichnet der Shop diesen Kauf und du erhältst dafür eine Provision.
Einige Affiliate-Marktplätze können dir helfen, Marken zu finden, mit denen du arbeiten kannst. Andere machen es einfach, die einzelnen Küchenutensilien auszuwählen, die du liebst. Hier sind ein paar Optionen für den Einstieg:
Just One Cookbook und Lisa Kitahara haben zum Beispiel kuratierte Listen auf Amazon erstellt, damit Leser:innen die Gewürze und Kochutensilien kaufen können, die sie täglich verwenden. Jedes Mal, wenn jemand einen Artikel von diesen Listen kauft, verdienen die Blogger:innen eine Provision.
Wichtig: Jedes Mal, wenn du mit Affiliate-Links Geld verdienst, musst du das deiner Zielgruppe klar offenlegen. In Deutschland gilt das Gebot der Kennzeichnungspflicht nach dem UWG. Wenn du Fragen zu den geltenden Vorschriften hast, wende dich an eine entsprechende Rechtsberatung.
📚 Zum Weiterlesen: Affiliate Marketing starten ohne Reichweite: So gelingt's!
3. Nutze E-Mail-Marketing
E-Mail-Marketing ist ein großartiger Weg, deine Zielgruppe zu binden und Traffic auf deine Website zu lenken. Je mehr Traffic du generierst, desto mehr kannst du mit Display-Anzeigen verdienen. Erstelle einen Newsletter, der wöchentlich deine neuesten Rezepte zusammenfasst oder ein Lieblingsrezept in den Mittelpunkt stellt.
Deine E-Mail-Liste baust du auf, indem du ein Anmeldeformular auf deinem Blog einbindest. Dan Pelosi vom Food-Blog GrossyPelosi zeigt zum Beispiel ein Pop-up, das Besucher:innen dazu einlädt, sich für neue Rezepte und Merchandise-Drops anzumelden.
Denke auch darüber nach, eine thematische E-Mail-Serie zu erstellen, für die sich deine Leser:innen gezielt anmelden können. Sally's Baking Recipes bietet zum Beispiel drei ausführliche E-Mail-Tutorials an: eines über Hefebrot backen, eines über Kuchen backen und eines für Backanfänger:innen. Leser:innen erhalten so kompakte, leicht verständliche Informationen zu einem Thema, das sie interessiert. Der Bonus: Wer sich für einen Kurs anmeldet, kann anschließend auch den Newsletter erhalten.
Eine weitere Möglichkeit ist ein kostenpflichtiger Newsletter. Auf Plattformen wie Substack kannst du für Abonnements ab 5 $ pro Monat berechnen. Auch wenn du auf deinem Blog kostenlose Rezepte anbietest, könntest du exklusive Inhalte wie wöchentliche Meal-Prep-Pläne oder deine neuesten Rezeptkreationen nur für zahlende Abonnent:innen bereitstellen.
📩 Mehr erfahren: Newsletter erstellen: 11 Schritte zur erfolgreichen E-Mail-Kampagne
4. Schreibe gesponserte Posts
Arbeite mit Marken zusammen und schreibe Produktbewertungen auf deinem Blog, im Austausch gegen Geld oder kostenlose Produkte. Wichtig dabei: Bewirb nur Artikel, die du wirklich schätzt und selbst in deiner Küche verwenden würdest.
Wer ausschließlich Produkte bewirbt, hinter denen er wirklich steht, baut Vertrauen bei der Zielgruppe auf. Deine Leser:innen werden dich als verlässliche Quelle wahrnehmen. Ähnlich wie bei Affiliate-Links bist du verpflichtet, transparent zu machen, wenn du für die Bewerbung eines Produkts bezahlt wirst. In Deutschland gilt hier die Kennzeichnungspflicht nach dem UWG.
Wenn dein Blog wächst, werden Sponsoring-Anfragen wahrscheinlich von selbst in deinen Posteingang kommen. Du kannst aber auch selbst aktiv auf Marken zugehen und ihnen per E-Mail oder Social Media mitteilen, dass du für Kooperationen offen bist.
5. Gehe Markendeals ein
Während einzelne gesponserte Posts einmalig sind, sind Markendeals langfristige Partnerschaften mit einer Sponsor-Marke. Du könntest zum Beispiel Markenbotschafter:in für dein Lieblings-Spatel-Unternehmen werden und gemeinsam einen Rhythmus festlegen, in dem du das Produkt auf deinem Blog präsentierst. Natürlich vereinbarst du dabei auch deine Vergütung.
Denk daran: Die Marken, mit denen du zusammenarbeitest, spiegeln auch die Werte deines Blogs wider. Bleib bei Produkten, die du wirklich liebst und selbst in deiner Küche verwendest.
📈Aktuell im Trend: Wie du Social-Media-Influencer:innen findest
6. Verkaufe ein E-Book oder einen Essensplan
Wenn du eines Tages ein physisches Kochbuch veröffentlichen möchtest, ist ein E-Book ein kostengünstiger Weg, deine Idee zu testen. Du musst dir weder Gedanken über Vertrieb noch über einen Verlag machen, denn du kannst deinen digitalen Download direkt über deine eigene Website oder auf einem Marktplatz wie Amazon anbieten.
Sally McKenney von Sally's Baking Recipes hat zum Beispiel eine kürzere E-Book-Version ihres gedruckten Kochbuchs erstellt, die sie für 0,99 $ verkauft. Während die Druckversion mehr als 75 Keksrezepte enthält, bietet das E-Book acht.
Lauren Fit Foodie verkauft monatliche Rezept- und Essensleitfäden in ihrem Onlineshop, zusätzlich zu virtuellen Kochbüchern. Sie verlinkt ihren Shop auf ihrem Instagram-Profil. Wer eine gedruckte Version bevorzugt, kann E-Book und physische Version auch im Bundle kaufen, für unterwegs und zu Hause.
Das Schöne an E-Books: Wenn du Rezepte für ein physisches Buch aufsparen möchtest, gibt es jede Menge andere Inhaltsideen. Außerdem lassen sie sich problemlos skalieren. Der Aufwand für den Verkauf eines E-Books ist derselbe wie für den Verkauf von tausend.
Du könntest ein E-Book über Food-Fotografie-Tipps erstellen, dich auf kreatives Food-Styling spezialisieren oder sogar anderen Food-Blogger:innen zeigen, wie sie mit einem Food-Blog Geld verdienen. Genau das hat das Team hinter Pinch of Yum gemacht und daraus ein ganzes Geschäftsmodell aufgebaut.
7. Verkaufe ein physisches Kochbuch online
Viele Food-Blogger:innen arbeiten für ihr Kochbuch mit einem Verlag zusammen und vertreiben es über klassische Buchhandlungen und Amazon. Du kannst diesen Weg gehen, aber du kannst dein Kochbuch auch selbst veröffentlichen und direkt in deinem eigenen Onlineshop verkaufen.
Du bist dann zwar selbst für das Marketing verantwortlich, musst aber keinen Verlag suchen. Du erfasst alle Verkäufe selbst und musst dir keine Gedanken über Lagerung oder Versand machen. Wenn jemand dein Kochbuch bestellt, drucken die Print-on-Demand-Anbieter:innen eine Kopie und versenden sie direkt an deine Kund:innen.
Es gibt viele Print-on-Demand-Buchservices, aus denen du wählen kannst.
📚 Ressourcen:
- Buch veröffentlichen: So bringst du dein Werk auf den Markt
- Die 10 besten Anbieter:innen für Print-on-Demand-Bücher
8. Biete Mitgliedschaften an
Überlege, bestimmte Rezepte oder Essenspläne exklusiv für Mitglieder anzubieten, zum Beispiel deine neuesten Rezepte, Rezepte, die du sonst nicht teilst, oder wöchentliche Essenspläne. Du kannst eine monatliche Grundgebühr erheben oder verschiedene Stufen anbieten, je nach Art des Inhalts.
Zum Beispiel:
- Stufe 1 für 5 € pro Monat: Zugang zu kuratierten wöchentlichen Essensplänen.
- Stufe 2 für 7 € pro Monat: Zugang zu kuratierten wöchentlichen Essensplänen und einem wöchentlichen Video zur Verbesserung der Kochfähigkeiten, zum Beispiel zu Messertechniken, selbstgemachter Marinara-Sauce oder scharfer Sauce von Grund auf.
- Stufe 3 für 15 € pro Monat: Zugang zu allem aus Stufe 1 und 2, plus einem monatlichen Gruppen-Video-Chat, in dem du Mitgliedern zeigst, wie man ein bestimmtes Gericht kocht oder eine Fähigkeit verbessert.
9. Erstelle Kurse
Video-Kurse sind ein weiterer Weg, mit deinem Food-Blog zusätzliches Einkommen zu erzielen. Die Möglichkeiten sind dabei nahezu unbegrenzt. Wichtig ist nur: Stelle sicher, dass deine Kund:innen echten, greifbaren Mehrwert aus deinem Kurs ziehen, denn auf YouTube gibt es heute eine Menge kostenloser Inhalte.
Du könntest Video-Kurse entwickeln, die:
- Anfänger:innen in der Küche auf die nächste Stufe bringen
- zeigen, wie man bestimmte Gerichte zubereitet, wie Suppen, Saucen oder Aufstriche
- Küchenfähigkeiten wie Hacken, Braten oder Backen vermitteln
- angehenden Unternehmer:innen helfen, mit einem Food-Blog Geld zu verdienen
- Food-Fotografie- oder Styling-Fähigkeiten lehren
10. Streame Live-Kochkurse
Aus einer Küche in Palombara Sabina, einer kleinen Stadt 40 Minuten außerhalb von Rom, lehrten Nonna Nerina und ihre Enkelin Chiara Nicolanti Zuschauer:innen, wie man Pasta macht. Ihr Unternehmen Nonna Live verkauft live virtuelle Kocherlebnisse mit italienischen Großmüttern. Kund:innen zahlen pro Kurs und lernen, wie sie Gerichte wie Gnocchi alla Sorrentina oder Lasagne al Pesto zubereiten.
Du kannst dir etwas Ähnliches aufbauen. Öffne Kurse für Einzelpersonen oder arbeite mit Unternehmen zusammen, um Kochkurse als Teamevent anzubieten.
11. Verkaufe Produkte online
Empfiehlst du immer dieselben Rührschüsseln oder hast du eine bestimmte Schürze, die du liebst? Dann überlege, eigene Artikel zu entwickeln, von denen du weißt, dass deine Leser:innen sie lieben würden, und verkaufe sie auf deiner Website. Wenn du lieber keine eigenen Produkte entwickeln möchtest, kannst du auch eine kuratierte Auswahl von Artikeln direkt aus deinem Shop verkaufen.
Zum Beispiel verkauft Kim'C Market Premium-Naturprodukte und Kochgeschirr aus Korea. Die Marke führt einen Blog, der über die Bedeutung und Geschichte beliebter koreanischer Gerichte spricht.
12. Verkaufe verpackte Waren
Du kannst auch eigene Lebensmittel entwickeln und auf deiner Website verkaufen. Das könnte eine selbst kreierte Gewürzmischung sein, ein aromatisiertes Öl oder vielleicht die perfekte scharfe Sauce als Begleitung zu deinen Mac and Cheese.
Nonna Live verkauft zum Beispiel Grandma's Gold Olivenöl über ein monatliches Abonnement. The Herbivorous Butcher versendet vegane Fleisch- und Käseprodukte in kleinen Chargen. Und Sweetapolita verkauft bunte Streusel.
Wie du einen erfolgreichen Food-Blog startest
- Wähle eine Blogging-Plattform
- Wähle Domain und Hosting aus
- Entwirf ein Logo
- Wähle ein Food-Blog-Theme und Design aus
Wenn du noch keine Blogging-Erfahrung hast, musst du zunächst eine Plattform und eine Domain für deinen Blog auswählen.
Wähle eine Blogging-Plattform
Es gibt unzählige Plattformen wie WordPress und Squarespace, aus denen du wählen kannst. Jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Shopify ist die beste Wahl, wenn du E-Commerce-Funktionen brauchst. Es kommt mit integrierter E-Commerce-Funktionalität, sodass der Verkauf von E-Books, Tickets für Kochkurse oder physischen Kochbüchern für deine Kund:innen unkompliziert und angenehm ist.
Der Sweetapolita-Blog ist ein Beispiel dafür, wie ein lebensmittelfokussierter Blog auf Shopify aussehen kann.
Sweetapolita begann als Back-Blog und verkauft heute Streusel und Kuchenmischungen. Das Unternehmen bietet immer noch einen Rezept-Blog, wo Leser:innen nach dem perfekten Kuchen für ein bevorstehendes Event suchen können.
Entscheide dich für einen Namen
Wenn du noch nach einem Namen für deinen Blog suchst, kann Shopifys Firmennamen-Generator eine hilfreiche Ressource sein, um zusätzliche Kreativität zu entfachen. Gib einfach ein Wort ein, das deine Marke beschreibt, und der Namensgenerator wird einige Vorschläge ausspucken. Probiere zum Beispiel „Küche", „Tisch" oder „Mahlzeiten" und schau, was dabei herauskommt.
Wähle Domain und Hosting aus
Viele Blog-Plattformen, auch Content-Management-Systeme oder CMS genannt, helfen dir beim Kauf und Hosting deiner Domain. Shopify, Squarespace und WordPress bieten das alle an. Wähle eine Domain, die so nah wie möglich an deinem Markennamen liegt. Wenn sie nicht verfügbar ist, füge am Anfang ein Füllwort wie „get" oder „shop" hinzu.
Entwirf ein Logo
Shopify bietet auch einen kostenlosen professionellen Logo-Generator, der in Sekundenschnelle ein Logo für dich erstellt. Wähle einfach deine Unternehmenskategorie (Essen und Trinken), füge deinen Unternehmensnamen hinzu und wähle aus, wo du dein Logo verwenden wirst. Das Tool generiert eine Auswahl von Logoentwürfen, die du nach deinem Geschmack bearbeiten und personalisieren kannst.
Wähle ein Food-Blog-Theme und Design aus
Diese Plattformen bieten eine große Auswahl an Themes. Wähle das aus, das am besten zu deiner Marke und den Inhalten passt, die du erstellen möchtest.
📚 Mehr lesen: Blog erstellen: Anleitung für einen lukrativen Content-Kanal
Werde kreativ und koche, was du liebst
Ein Food- und Rezept-Blog ist anspruchsvolle Arbeit, die viel Zeit, Geduld und echtes Engagement für dein Handwerk erfordert. Du musst dich immer wieder neu inspirieren, kreativ bleiben, neue Fähigkeiten erlernen und vieles ausprobieren, um langfristig zu wachsen.
Wie das alte Sprichwort „Schreibe, was du kennst" gilt auch hier: Starte mit den Gerichten, zu denen du immer wieder zurückkehrst. Die Rezepte, die du schon ewig kochst und die alle lieben. Sie bilden eine starke Grundlage, von der aus du eine Anhängerschaft aufbaust und die ersten Einnahmen erzielst, die dir helfen, dein Business zu vergrößern.
FAQ: Mit einem Food-Blog Geld verdienen
Wie kannst du mit einem Food-Blog Geld verdienen?
Hier sind 12 Wege, um Geld mit deinem eigenen Blog zu verdienen:
- Display-Anzeigen auf deiner Seite hosten.
- Affiliate-Links verwenden.
- E-Mail-Marketing nutzen.
- Gesponserte Posts schreiben.
- Markendeals einrichten.
- Ein E-Book verkaufen.
- Ein physisches Kochbuch online verkaufen.
- Mitgliedschaften anbieten.
- Kurse erstellen.
- Live-Kochkurse streamen.
- Produkte online verkaufen.
- Verpackte Waren verkaufen.
Kannst du genug Geld mit einem Food-Blog verdienen, um es hauptberuflich zu machen?
Absolut, aber es braucht Zeit, Energie und viel Ausprobieren.
Wie lange dauert es, mit einem Food-Blog Geld zu verdienen?
Laut aktueller englischsprachiger Forschung von Productive Blogging dauert es für durchschnittliche Blogger:innen 20 Monate, bis der Blog erste Einnahmen generiert. Etwa 27 % der Blogger:innen beginnen innerhalb von sechs Monaten, Geld zu verdienen. 38 % erzielen innerhalb von zwei Jahren nach dem Start ein Vollzeiteinkommen.




